Atlas der Brutvögel Sachsen-Anhalts, Kartierung des Südteils von 1990-1995
Atlas der Brutvögel Sachsen-Anhalts
Kartierung des Südteils von 1990-1995
Herausgegeben von Reinhard Gnielka und Joachim Zaumseil im Auftrag des Ornithologenverbandes Sachsen-Anhalt e.V. (OSA)

Publikationen - Atlas der Brutvögel Sachsen-Anhalts - Kartierung des Südteils von 1990-1995

Herausgegeben von Reinhard Gnielka und Joachim Zaumseil im Auftrag des Ornithologenverbandes Sachsen-Anhalt e.V. (OSA)
unter Mitarbeit von Stefan Ellermann, Kai Gedeon, Katrin Hünig, Ubbo Manmmen, Heiner Nagel, Raimund Rödel, Robert Schönbrodt, Timm Spretke, Tobias Stenzel und vielen anderen ehrenamtlich tätigen Ornithologen


Wir legen mit dem Brutvogelatlas von Sachsen Anhalt Süd das Ergebnis sechsjähriger internsiver Geländearbeit (1990-1995) vor. erste Probekartierungen erfolgten schon 1988, im größeren Umfang 1989. Mehr als 200 mitarbeiter spürten insgesamt mehr als 30000 Studen den Brutvögeln nach. Manche Beobachter brachten über 100 nächste im Zelt zu, um in abgelegenen Gegenden auch dämmerungsaktive Arten zu erfassen und im Morgengrauen vor Ort zu sein. Außergewöhnliche Einsatzfreude zeigten dabei einige jüngere Ornithologen aus Halle (R. Höhne, W.-D. Hoebel, L. Kratzsch, R. Rödel, T. Stenzel) und E. Herz aus Leuna, die überall dort einsprangen, wo es Lücken im Beobachternetz gab. So gelang es, alle Rasterfelder in ziemlich gleichmäßiger Qualität zu bearbeiten. Auch die Schreibtischarbeit war enorm und erforderte mehr als 20000 Stunden, vom Ausfüllen der Zählbögen und der Dokumentation seltener Vorkommen durch die Beobachter, der Computereingabe und Fehlerüberprüfung von rund 50000 Häufigkeitswerten bis zur inhaltlichen Auswertung der Daten und der Abfassung der Texte. Diese freiwilligen Leistungen für das bvislang größte ornithologiche Gemeinschaftsprojekt in Sachsen-Anhalt wären nicht finanzierbar gewesen. Andererseits konnten nur mit einer starken Unterstützung des Landesamtes für Umweltschutz Sachsen-Anhalt in Halle die logistischen Probleme gelöst werden, wie Organisation, Ordnen von Listen und Daten, Schriftverkehr, Computerarbeiten, Ausrichtung von Arbeitstagungen und Herausgabe des Bandes.
Allen Beteiligten, den Kartierern und Koordinatoren, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Abteilung Naturschutz im Landesamt, sei an dieser Stelle herzlich gedankt. Als schönster Lohn bleibt die Freude am Mitwirken und die Genugtuung über das Erreichte.

aus dem Vorwort der Herausgeber

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